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Transsilvanien
wer denkt da nicht unwillkürlich an einsame Bergtäler
in den Karpaten, an im bleichen Licht des Vollmonds heulende Werwölfe
und Vampire, die in schroffen Felsenburgen hausen. Das Land der Bären
und Wölfe, in dem Graf Dracula sein Unwesen treibt, dort wo die Menschen
Knoblauchzöpfe über ihre Türen hängen und mindestens
100 Jahre alt werden Dracula, wir kommen
Es ist Samstag, der 22. Juli 2000. Pünktlich um 17.14 Uhr läuft
in Mainz auf Gleis 4 der EC nach München ein. Unser großes
Abenteuer Transsilvanien kann beginnen wir sind bereit

und
deshalb heißt es nun Abschied nehmen!
Das Survival-Abenteuer beginnt bereits im Zug. Überraschung: Der
Zug ist proppevoll und wir haben keine Platzkarten. Horden von Pfadfindern
aus dem Ruhrgebiet bevölkern den Zug und belegen alle Sitzplätze.
Von wegen jeden Tag ne gute Tat für uns heißt
es jetzt erst einmal improvisieren. Und so bleiben für uns nur die
Plätze 3. Klasse: Im Zwischengang vor den Toiletten und ohne Klimaanlage.
Bei 30 Grad kommt in unserem »»Pumakäfig« bald
Freude auf
21.00 Uhr, München Hauptbahnhof. Auf Gleis 10 steht
der Panonia-Express nach Budapest. Hier treffen wir auf die anderen »Vampirjäger«:
Martina und Florian aus Berlin, Sabine und Frank aus Halle/Saale, Daniel,
Patrick und Philipp aus der Schweiz. Jetzt heißt es erst einmal
Quartier beziehen. Gemeinsam mit »Mama« Martina und Florian
gehts in ein Liegewagenabteil. Unser Problem: Martina ist passionierte
Kettenraucherin, Jürgen indes militanter Nichtraucher
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