
| Auf dem Gipfel der Cozia I | ||
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Von wegen »Gute Nacht«. What a night! Was
keiner von uns wusste: der Lagerplatz liegt zwar in einem Wäldchen
am Rande des Turnu-Stausees, wird aber auch eingerahmt von der Hochstraße,
auf der die ganze Nacht über die Lkws Richtung Bukarest brettern,
auf der einen und einer Eisenbahnstrecke, auf der stündlich ein Güterzug
vorbeirattert und die Zelte erzittern lässt, auf der anderen Seite.
Während wir uns mit einem erfrischenden Morgenbad im Olt die Müdigkeit
aus den Gliedern zu treiben suchen, schallen von der gegenüberliegenden
Seite des Flusses die Glocken des Kloster
Cozia über das Wasser. Wir befinden und vis-a- |
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Kaltes Flusswasser und heißer, schwarzer Kaffee wecken
in uns wieder die Lebensgeister. Strahlender Sonnenschein lockt zu neuen
Taten. Auf dem Tagesprogramm steht die Besteigung der Cozia, einem 1.668
Meter hohen Berggipfel, der sich hoch über dem Olt abzeichnet. Kein
Problem Berg, wir kommen
Der Weg führt uns zunächst zurück zum Turnu-Staudamm, wo eine gewaltige Staumauer die Gewalt der Oltschen Wassermassen bändigt. Etwa zwei Kilometer folgen wir einer Schotterstraße, die parallel zum Fluss verläuft, bis ein Schild auf das Turnu-Kloster verweist, das rechter Hand in einem Seitental gelegen ist. Wir folgen der Beschilderung, aber nur ein kurzes Stück bis wir auf einen schmalen Pfad stoßen, der sich durch dichten Laubwald steil bergan schlängelt |
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