
| Auf dem Gipfel der Cozia III | ||
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Zwei Stunden dauert es, bis auch Martina, Flo und Manfred
die Gipfelhütte erreichen, die die Nachhut bilden. Nach einer ausgiebigen
Rast beginnen wir dann gegen 15.00 Uhr den Abstieg. Auf einem Klettersteig
hangeln wir uns bergab, erst durch steile Felsen, bald schon wieder durch
dichten Laubwald, an den sich schließlich ein herrliches Bergtal
anschließt
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| Weiter folgen wir dem Waldweg und stoßen auf eine
rumänische Unsitte, die uns schon mehrfach auf unserer Reise unangenehm
aufgefallen ist: Plastiktüten und Konservendosen. Müll und Abfall
wird hier ohne großes Nachdenken einfach in die Natur geworfen. Im
Kontrast dazu aber wiederum reichlich unberührte Natur. Grasgrüne
Echsen huschen ins Unterholz, überall zwitschert es, und gegen
die schwarze Schlange, die unseren Weg kreuzt hat Liane immerhin ein Antiserum
dabei
Der Abstieg vom Cozia-Gipfel dauert etwa zwei Stunden und führt uns schließlich zum Turnu Kloster, auf welches wir bereits zu Beginn unserer Wanderung verwiesen worden waren. Einsiedlermönche haben hier zunächst 1590 ihre Zellen in die Felsen gehauen, bevor sie im 17. Jh. die Abtei gründeten. Die Klosteranlage mit ihrer großen Kirche und den Mönchsunterkünften liegt nicht ganz so einsam, wie das Stanisoara Kloster weiter oben, aber immer noch abgeschieden genug Von hier ist es denn auch nicht mehr weit, bis zum Olt und unserem Zeltplatz, wo wir bereits von Frank und Schorsch erwartet werden. Während Schorsch im Olt nach Süsswassermuscheln getaucht und diese zubereitet hat, war Frank in den Wäldern auf Himbeersuche, die Manfred gekonnt mit rumänischem Weißwein zu einer süffigen Bowle mixt. Am Lagerfeuer sitzend lassen wir die Nacht kommen und den anstrengenden, aber schönen und erlebnisreichen Tag ausklingen |
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