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| Schöntaufspitze |
| Unser erster 3.000er: die Schöntaufspitze II |
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| Welch ein Panorama. Auf Extrem-Kletterer wirken diese Namen
wahrscheinlich ebenso magnetisch wie französische Drei-Sterne-Restaurants
auf Feinschmecker. Wir spüren die Euphorie, die Bergsteiger in großen
Höhen und beim Anblick solcher Gipfel überfällt und wenden
uns wieder unserem Berg zu. Bis zum Gipfel müssen wir noch mal 200
Höhenmeter steigen, die es über einen steilen Geröllpfad
zu bewältigen gilt. Nach einer halben Stunde haben wirs geschafft,
stehen verschwitzt aber glücklich am Gipfelkreuz der Hinteren Schöntaufspitze
auf 3.325 Metern
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| Wir stehen inmitten des Nationalparks Stilfserjoch, der
1935 gegründet wurde, um die Flora und Fauna der hochalpinen Bergwelt
rund um die Ortler-Cevedale Gruppe zu bewahren. Mit über 130.000 ha
geschützter Fläche ist dies der größte Nationalpark
der Alpen. Nachdem wir hier oben den strahlenden Sonnenschein und das grandiose
Bergpanorama ausgiebigst genossen haben, läutet Robert den Abstieg
ein. Der geht wie von selbst. Im Laufschritt durchpflügen wir das Schneefeld,
fliegen förmlich bergab
Gegen 15.00 Uhr kommen wir wieder an der Zufallhütte an. Sieben Stunden in den schwitzigen und vom Schnee durchnässten Bergstiefeln, das muß für den ersten Tag reichen. Jetzt erst mal ne ordentliche Stärkung. Bei warmem Apfelstrudel mit Schlagsahne lassen wir auf der sonnenbeschienenen Hüttenterrasse in T-Shirt und kurzer Hose den Tag ausklingen |
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| Martelltal |