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| Madritschspitze |
| Besteigung der Madritschspitze II | ||
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Egal, was soll´s, dies hier ist eine »Harte-Männer-Tour«
und wer zuckt verliert. Außerdem müssen wir uns auf den Weg
konzentrieren. Der wird immer steiler, führt über Schutt und
Geröll. Mehr stolpernd als wandernd, immer auf der Suche nach der
nötigen Bodenhaftung erreichen wir schließlich nach vierstündigem
Aufstieg gegen Mittag den Gipfel und das Kreuz der 3.265 Meter hohen Madritschspitze.
Nix ist jedoch mit toller Aussicht, nur graue Suppe, nichts zu sehen von
Ortler und Königspitze, die dort drüben inmitten einer dichten,
grauen Wolkendecke verborgen liegen. Das sah gestern noch alles ganz anders
aus. Kalt pfeift uns der Wind um die Ohren, als wir für uns für
das obligatorische Gipfelphoto postieren,
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Bergab gehts irgendwie immer leichter, quasi wie von selbst?! Und
während wir den Hang hinabeilen kommt auch wieder die Sonne zum Vorschein;
das Gewitter verzieht sich. Wir folgen nun dem alten Bergpfad, den die
Bergbauern vor Jahrzehnten in den Hang getrieben haben und der offenbar
im Laufe der Jahre in Vergessenheit geriet. So endet dieser denn auch
irgendwann einfach im Nichts und weiter geht es über steile Firnfelder
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