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 »Reinhold-Messner-gleich«
stapfen wir durch die Eiswüste des Zufallferners, überqueren
bodenlose Gletscherspalten und vertrauen darauf, dass unser Hintermann
schon acht geben wird, wenn unter uns der Boden wegbricht
Steten Schrittes gewinnen wir an Höhe, während die hoch am Himmel
stehende Sonne uns den Schweiß in Strömen den Rücken herabrinnen
lässt und die Bergluft immer dünner wird. Nur gut, dass wir
auf Roberts Ratschlag gehört und unsere Rucksäcke ausgemistet
haben
Robert deutet auf den Hang zu unserer Linken. »Dort oben liegen
die »Drei Kanonen«, ein Felsüberhang, wo tatsächlich
Kriegsgerät im ewigen Gletschereis eingefroren sind. Im ersten Weltkrieg
hatten hier die österreichischen Kaiserjäger ihre Kanonen hochwuchten
und in Stellung bringen lassen, um den italienischen Alpini-Soldaten Paroli
zu bieten
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Weiter gehts, die 3.000-Meter-Marke wird schwer atmend
passiert, und wir blicken auf die Suldenspitze, von der sich gestern noch
eine Lawine gelöst und den Wanderweg verschüttet hat; allgemeines
Lebensrisiko halt. Kurz darauf erblicken wir unser heutiges Etappenziel,
die Casatihütte. Noch ein paar letzte Schritte am Seil, die Stiegen
der Holztreppe sind rasch genommen und wir stehen auf der Terrasse der Hütte,
auf 3.254 Metern, vis a vis vom Cevedale, unserer morgigen Herausforderung
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