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What a night! Wir stürzen in bodenlose Gletscherspalten,
werden vom Ötzi verfolgt, sterben an der allseits gefürchteten
Höhenkrankheit und zu guter Letzt wird auch noch die Casatihütte
von einer gewaltigen Lawine überrollt. Ein gewaltiges Grollen beendet
gegen 03.00 Uhr morgens unseren kältegeplagten Schlaf, doch halt,
nicht eine Lawine verursacht das Stampfen, sondern im Stockwerk über
uns wird bereits zum Aufbruch auf den Ortler gerüstet. Ein bisschen
früh
Doch auch unsere Nacht ist kurz. Um 5.00 Uhr steht Robert bei uns im Raum
Aufstehen. Katzenwäsche mit Wasser, dessen Temperatur knapp
über dem Gefrierpunkt liegt. Das ist wahrlich »nix für
Weicheier« dagegen hatte das morgendliche Bad in den Karpaten
ja Badewannencharakter. Dann runter in den Hüttenraum zum Frühstück.
Dünner Kaffee und ein Stückchen Brot mit Marmelade der
Hüttenwirt bleibt seiner Linie treu
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Aber für all das werden wir entschädigt, als wir nach draußen
auf die Hüttenterrasse treten. Ein Panorama und Wetter, wie aus dem
Bilderbuch. Strahlendblauer Himmel, Sonnenschein und kalt (- 3 C). Über
allem thront majestätisch der von der Morgensonne angestrahlte Cevedale
Vor der Hütte sind bereits die Hardcore-Bergsteiger zu Gange. Italienische
Sprachfetzen schwirren durch die dünne Höhenluft, Steiggurte
werden angeschnallt, Karabinerhaken eingeklinkt und die Steigeisen montiert.
Das können wir auch und pünktlich um 06.00 Uhr sind wir abmarschbereit
ready to rumble
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