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Au weh die Woche in den Bergen ist fast rum
und wir haben unseren ersten »Kolateralschaden«. Frankies
Knie macht nach dem gestrigen langen Abstieg vom Cevedale heute früh
Zicken. Auch Salbe und Ruhe haben nicht richtig geholfen und so entscheidet
sich Frank heute, an unserem letzten Tag, zu pausieren und sich an der
Marteller Hütte mit einem Buch in die Sonne zu legen, während
wir ein letztes Mal die Steigeisen anschnüren
Die Berge legen sich für unseren letzten Tag noch einmal richtig
ins Zeug. Als wir um 7 Uhr frisch geduscht und nach einem reichhaltigen
Frühstück gestärkt, abmarschbereit vor der Hütte stehen,
erstrahlen die schneebedeckten Berggipfel um uns herum im Morgenlicht
ein Alpenpanorama, wie es schöner nicht sein könnte
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Wir folgen dem Steig 103, stets die rotweiße Markierung suchend,
und und queren die steilen Hänge, die sich nördlich und östlich
der Konzenspitze herunterziehen. Schon bald treffen wir auf die ersten
Schneefelder, die es zu überqueren gilt. Der Firn ist noch gefroren
und knirscht unter unseren Bergstiefeln. Dann verschwindet die Marteller
Hütte aus unserem Sichtfeld und wir gelangen an eine Scharte, durch
die der Weg hinauf zum Hohenferner Gletscher führt. Nach etwa anderthalbstündigem
Aufstieg stehen wir am Rande der langgezogenen Gletscherzunge und blicken
über ein weites, weißes Plateau, das uns noch von den Gipfeln
der Veneziaspitzen und der Marmotta trennt und das es zu überqueren
gilt. Ein letztes Mal schnallen wir unsere Steigeisen an und lassen die
Karabinerhaken unserer Klettergurte ins Seil schnappen

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