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| Im Reich der Murmeltiere: Auf der Marmotta II |
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Dann geht es los, über das blanke Eis des Gletschers. Der vereisten Spur ist zu entnehmen, dass wir wohl die ersten und einzigen sind, die heute früh hier den Aufstieg wagen. Ob dort unten, tief unter uns im ewigen porösen Gletschereis, wohl noch ein Ötzi eingefroren liegt und irgendwann von den Eismassen freigegeben wird? |
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| Der Weg über den Gletscher zieht sich. Die Gipfel, die eben noch zum Greifen nahe vor uns zu liegen schienen, wollen einfach nicht näherkommen. Eine halbe Stunde stapfen wir durch den tiefen Schnee, bis wir die 3.000-Meter-Marke passieren, eine weitere halbe Stunde und wir stehen am Fuß des letzten, steilen Aufstieges zur Köllkuppe, wie die Marmotta auch heißt. Jetzt wird es anstrengend. Nochmals 150 Höhenmeter über die vereiste Nordflanke die Luft wird dünner und zwischenzeitlich scheint uns auch schon die Morgensonne auf den verschwitzten Buckel. Doch dann, um 10.00 Uhr, nach dreistündigem Aufstieg, nehmen wir die letzten Meter zum Sattel in Angriff |
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