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In Mannheim gelingt es uns, den Wagen und
die »Toilettenplätze« zu verlassen schade, gerade
hatten wir uns wieder an den Geruch gewöhnt und machen uns auf
die Suche nach unserem eigentlichen Abteil. Klappt aber irgendwie nicht
und so wird klar, dass uns die Bahn für die Ungemach eine kleine Entschädigung
schuldet. So beziehen wir als Protest die erste Klasse, in der wir uns häuslich
niederlassen und die wir bis München auch nicht wieder zu verlassen
gedenken. Der aufkommende Protest der Schaffnerin, die darauf hinzuweisen
sucht, dass unsere 2.-Klasse-Tickets hier keine Geltung haben, wird von
Jürgen im Keim erstickt. Mit seinem herben »Ihr-Koffer-ist-jetzt-mein-Frühstückstisch«
Charme verdeutlicht er ihr, dass dies jetzt sein Abteil ist und er nicht
im entferntesten auch nur in Betracht zieht, wieder den Platz vor dem Klo
aufzusuchen. Da kapituliert schließlich auch der Welt härteste
Schaffnerin und wir können endlich in Ruhe unser Bierfass auspacken
und zur Freude der mitreisenden Geschäftsleute unser erstes »Blondes«
zapfen. Na dann Norok Freunde
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  Pünktlich
um 23.26 Uhr erreichen wir München. Viel Zeit bleibt nicht, denn
auf Gleis 11 steht schon der Brenner-Express, der uns über die Alpen
nach Venedig bringen soll und der offiziell um 23.40 Uhr abfährt.
Tut er dann aber doch nicht und so bleibt uns diesmal genügend Zeit,
unser Liegewagenabteil zu suchen und dort Quartier für die Nacht
zu beziehen

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