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Wir erreichen San Marco, das berühmte Herz Venedigs,
und hier heißt es Aussteigen. Auf der berühmten Piazza di San
Marco wimmelt es von Touristen aus aller Herren Länder, die sich von
dem architektonischen Ensemble von Dogenpalast, Markuskirche und Campanile
beeindrucken lassen
 Während
die Wohlbetuchten unter den schattenspendenden Arkaden der Piazza ihren
Espresso schlürfen und die lieben Kleinen um uns herum Taubenfutter
verstreuen, genießen wir die Pracht dieser venezianischen Architekturwunder
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Hinter dem Markusplatz
beginnt das Gassengewirr der »Mercerie«, dem Einkaufsviertel
Venedigs, das mit kleinen aber teuren Geschäften und Läden nur
so gespickt ist. Wir bahnen uns unseren Weg durch das Durcheinander aus
»callas«, wandeln durch winzige Gassen, über Brücken
und entlang der Kanäle, die Venedig wie ein Netz aus Wasseradern
durchziehen. Immer wieder endet unser Weg an einem der vierhundert Kanäle,
heißt es schwimmen oder umkehren, was unserer Stadtbesichtung den
Charakter einer Schnitzeljagd verleiht. Als sich die Dämmerung bereits
über die Stadt legt und wir uns mehr oder minder orientierungslos
in einem Wohnviertel der Stadt abseits der Touristenströme befinden,
dringen plötzlich brasilianische Sambaklänge an unser Ohr. Kurz
darauf stehen wir auf einer der vielen Piazzi, wo das venezianische Leben
pulsiert und ein Volksfest mit Tanz und Musik stattfindet. Könnte
man so einen Tag in Venedig schöner ausklingen lassen?
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