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Gegen 10 Uhr sind wir so weit. Barbara hat
uns den Weg erklärt und eine Wanderkarte in die Hand gedrückt.
Der Einstieg in den Canyon sei etwas schwierig zu finden, aber von da ab
sei der Weg gut gekennzeichnet. Na denn?! Barbara drückt uns die Schlüssel
für den Bully in die Hand, Jürgen schwingt sich hinters
Lenkrad und los gehts
Wir nehmen die Straße nach Rondellar, einem kleinen Ort am Ende eines
langgezogenen Tals, an welchem der Canyon Mascun mit dem Gorgas Negras zusammentrifft.
Kurvig schlängelt sich die Straße die etwa 15 Kilometer daher
und Jürgen hat alle Hände voll zu tun, ohne Profil auf den Reifen
und mit abgelutschten Bremsen den Bully auf dem schmalen Asphaltband zu
halten. Schließlich erblicken wir vor uns das Dorf, das hoch oben
auf einem Felssporn liegt. So richtig einsam und verlassen ist das hier
aber nicht, wie wir an den doch zahlreichen Campingplätzen und den
am Ortseingang geparkten Autos erkennen. Wir sollen durch den Ort zur Kirche
fahren und dort den Wagen abstellen, hat uns Barbara geraten, das sei ein
Geheimtip. Gesagt, getan. Jürgen zwängt den Bully durch die Engstellen
der dicht zusammenstehenden Häuser und dann haben wirs geschafft
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