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Klettersteig hört sich an wie ein
Wanderweg für über 50jährige mit Teleskopwanderstöcken
und Baldriantabletten im Gepäck. Ob das wirklich »nix für
Weicheier« ist? Jedenfalls weißt uns Marco an, die Klettergurte
und Schutzhelme mitzunehmen und hat selbst ein langes Kletterseil geschultert.
Unser Grüppchen ist heute doch deutlich geschrumpft. Neben Olli und
Jan klettern nur noch Nadja und Marco, die beiden Morin-Brüder Luc
und Francois, Dirk und natürlich Henri, der die Photos machen soll,
wenn es denn etwas spektakuläres zu photographieren gibt, in die VW-Busse
und ab gehts
Den Weg nach Rondellar kennen wir ja bereits und den Geheimtip zum Parken
an der Kirche auch. Diesmal finden wir auch den richtigen Einstieg in den
Canyon. Emilio kennt sich scheinbar aus. Der Weg führt gar nicht direkt
hinunter, sondern schlängelt sich erst noch ein ganzes Stück die
Steilwand entlang, bevor es dann in engen Kehren runter zum Fluss geht.
Bereits jetzt am frühen Morgen hängen die ersten Kletterer in
den Wänden und an den Überhängen, sehen wir überall
Schrauben und Haken in den Sandstein geschlagen, die die optimalen Kletterrouten
vorgeben. Aber so etwas haben wir von einem »Klettersteig« ja
wohl kaum zu erwarten
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