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Nachdem die Wasserflaschen verstaut, die feuchten Neoprenanzüge
verstaut und die Rucksäcke geschultert sind, besteigen wir gegen kurz
nach zehn die Busse und sind spät dran. Eigentlich hätten wir
uns laut Barbaras Zeitplan bereits um 10 Uhr mit Emilio am Campingplatz
treffen sollen, aber der Autoschlüssel des einen VW-Busses will nicht
auftauchen, bis Uns-Dirk mal in seiner Hosentasche nachschaut da
isser ja. Und da Dirk nun einmal dabei ist, schwingt er sich auch direkt
hinters Lenkrad, tritt lässig das Gaspedal durch und mimt den
coolen Fahrer
Die Fahrt führt aus Bierge hinaus und Richtung Alquezar, dem direkt
oberhalb des Rio Vero gelegenen Ziel unserer heutigen Etappe. Kurz vorher
treffen wir an besagtem Campingplatz auf Emilio und die beiden weiteren
spanischen Guides, die heute Marco ersetzen werden, der gestern Abend wieder
nach Andorra zurückgekehrt ist. Die schmale Landstraße schlängelt
sich immer bergan durch eine atemberaubende Landschaft. Sie führt hinauf
auf ein einsam gelegenes Sandstein-Plateau und dann wieder hinunter in eine
Ebene, durch die sanft der Rio Vero fließt, bevor er sich in durch
eine zerklüftete Schlucht seinen Weg durch die Felsen sucht
unseren Weg
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