 |
Pünktlich um 11 Uhr verlässt unser in Deutschland ausrangierter
Reisebus den Busbahnhof. Wir haben die letzte Reihe in Beschlag genommen
und betrachten uns die vorbeiziehende Landschaft. Nachdem wir Plovdiv
verlassen haben, geht es zunächst durch die heiße thrakische
Tiefebene. Unser Ziel ist Peschtera, eine kleine, etwa 50 Kilometer südwestlich
von Plovdiv gelegene Stadt am Westrand der Rhodopen. Auf dem Weg dorthin
machen wir in verschiedenen Ortschaften halt, in denen Zigeuner, Arbeiter
oder aber auch einfach nur Mütter mit ihren Kindern zu- oder aussteigen.
Die Dörfer erinnern uns sehr an unsere Reise durch Siebenbürgen.
Überall sehen wir Störche, die auf den Dächern und Kirchtürmen
nisten. Dann liegen plötzlich die Berge wieder vor uns. Die staubige
Landstraße schlängelt sich nun bergauf und unser Bus pfeift
aus dem letzten Loch, was den Busfahrer jedoch nicht davon abhält,
passend vor einer Kuppe einen vor uns kriechenden Lastwagen zu überholen
Augen zu und durch
|


|