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Oben am Parkplatz wartet bereits Marian mit seinem Taxi,
um uns nach Plovdiv zum Bahnhof zu bringen. Ein letztes Mal geht es die
schmale Serpentinenstraße hinab, umkurvt Marian mit einer Hand am
Lenkrad die uns bereits bekannten Schlaglöcher, während er mit
der anderen seine Adresse auf einen Zettel kritzelt, den er Olli in die
Hand drückt, mit dem er in den letzten Tagen eine deutsch-bulgarische
Männerfreundschaft geschlossen hat. »Du bist mein Freund«,
richtet sich unser bulgarischer Chauffeur an unseren Langen. »Wenn
Ihr wieder einmal in Rhodopen kommt, dann steht Euch mein Haus offen. Und
in Smoljan habe ich einen guten Freund, den kann ich anrufen, dann könnt
Ihr bei ihm umsonst übernachten. In Smoljan kann man toll Skifahren.«
Und als müsse er die Ernsthaftigkeit seiner an uns alle gerichteten
Einladung noch unterstreichen, fährt Milan in Assenovgrad plötzlich
rechts ran, eine ältere Frau kommt aus einem Haus gestürmt und
reicht uns eine mit einer roten Flüssigkeit gefüllte PET-Flasche
ins Taxi. »Das war meine Mutter und das ist Rotwein aus meinem eigenen
Garten. Den schenke ich Euch, damit Ihr mich und die Rhodopen nicht vergesst.
Vielleicht sehen wir uns ja einmal wieder.« Ja, vielleicht Marian
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