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Flughafen Köln/Bonn. Es ist Montagmorgen,
kurz vor 7 Uhr, als wir verschlafen über das Rollfeld des rheinischen
Flughafens zu unserer Boeing 737 traben. Beim Einstieg in die Maschine weckt
das Lächeln einer brünetten Germanwings-Stewardess unsere Lebensgeister
und während wir noch unser Handgepäck verstauen, schmeißt
der Käptn auch bereits die Triebwerke an. Pünktlich um 6.35
Uhr hebt unsere Maschine ab und nimmt Kurs auf Athen, während am Horizont
Eos, Homers rosenfingrige Göttin der Morgendämmerung, erwacht.
Unsere Abenteuerreise 2005 kann beginnen...
Kurz vor 10.00 Uhr. Während wir uns über noch über dem südlichen
Albanien befinden, meldet sich der Käptn meldet sich zu Wort.
Wir würden Athen planmäßig in dreißig Minuten erreichen,
wo es bereits 27 Grad bei leichter Bewölkung seien. Das klingt gut.
Kurz darauf erscheinen über uns die Anschnallzeichen. Mit einem Ruck
fährt das Fahrwerk aus, befindet sich die Maschine im Landeanflug auf
den Athener Flughafen. Nach 2 _ Stunden Flugzeit betreten wir schließlich
endlich griechischen Boden
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Wie wird sie uns empfangen, die griechische
Hauptstadt, in der mehr als eine Millionen Autos und 600.000 Mopeds unterstützt
von 40.000 veralteten Kleinfabriken die Luft verpesten und dafür sorgen,
dass jährlich etliche hundert Einwohner an Smogfolgen sterben? Der
erste Eindruck ist überraschend positiv. Statt einer alten, klapprigen
und verqualmten Straßenbahn aus dem letzten Jahrhundert, erwartet
uns eine nagelneue Hightech-S-Bahn, die uns im Nullkommanichts in die Athener
Innenstadt bringt. Dank der Olympischen Sommerspiele 2004 hat sich das Bild
der Vier-Millionen-Metropole doch deutlich verändert
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