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  Wir
fahren bis zum Omonia-Platz, einer der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben
Athens, in dessen Nähe unser Hotel liegen soll. Als wir aus der kühlen,
sauberen und modern gestalteten U-Bahn-Station ans Tageslicht treten, werden
wir erst einmal mit dem typischen Athener Chaos konfrontiert. Hier herrscht
Krieg! Wir befinden uns inmitten einer brodelnder Suppe hupender und lärmender
Autos. Es ist laut, hektisch, stickig heiß und dreckig und es scheint,
als wolle Athen zur Begrüßung alle unsere Vorurteile auf einmal
bestätigen. Übermüdet und genervt trotten wir durch die engen
Nebenstraßen, vorbei an hässlichen grauen Betonklötzen,
an deren Fassaden kühlschrankgroße Klimaanlagen kleben, aus
denen auf uns herabtröpfelt, während wir auf der Suche nach dem
Amaryllis-Hotel sind. Das finden wir denn auch ohne größere Probleme
in der Odos Veranzerou, jedoch findet der Rezeptionist für uns keine
Buchung. Franky spürt unsere eisigen Blicke in seinem Kreuz. Doch das
Problem ist bald gelöst. Es gibt noch ein zweites Amaryllis-Hotel,
nur drei Straßen weiter. Also nochmals die Rucksäcke geschultert
und nach draußen in den Athener Lärm
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Zehn
Minuten später stehen wir schließlich im richtigen Hotel. Mit
einem freundlichen Lächeln hakt der Hotelier unsere Namen auf seiner
Liste ab und drückt Frank unsere Zimmerschlüssel in die Hand.
Der strahlt Glück gehabt, Junge! Die Zimmer sind einfach, aber
sauber und wenn man die Fenster geschlossen lässt, was dank vorhandener
Klimaanlage möglich ist, dann bleibt auch der Straßenlärm
draußen. Mittlerweile ist es zwölf Uhr mittags, die Temperatur
kratzt an der 30-Grad-Marke und wir entschließen uns, vor unserer
Stadterkundung das zu machen, was alle Südländer während
der Mittagszeit tun: Siesta halten
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