Von Meganisi nach Kalamos unter Vollzeug
dem Ouzo entgegen I
Unsere erste Nacht an Bord der »Noah« ist schwarz
und traumlos. Zwei Tage mit akutem Schlafdefizit tragen ihren Teil dazu
bei, dass sich vor 9 Uhr auf unserem Schiff nichts regt. Der Erste, der
seinen Kopf aus der Koje steckt, ist unser Skipper und kurz darauf duftet
auch schon das ganze Boot nach frisch gebrühtem Kaffee.
Zwei Schiffe weiter hat ein Brite, der auf seinem Segelboot
Seminare für irgend so einen Yogi-Kram anbietet, bereits mit seiner
Morgenmeditation begonnen. Wenns denn schön macht. Wir lassen
jedenfalls unseren ersten Törntag erst einmal ruhig angehen. Während
unten in der Kombüse bereits den Kaffee gluckert, springen Jan und
Frank in den kleinen Hafenladen und besorgen frisches Brot. Dann wird erst
einmal gefrühstückt, während die Yachties um uns herum bereits
die Anker lichten. Doch schon bald wird es recht ungemütlich. Wespen
und zwar jede Menge haben unseren Orangensaft gewittert. Da
hilft auch Sirkos Wespenfalle Marke Eigenbau nichts