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Wir umfahren die im Norden von Kefallonia
gelegene Halbinsel Erissos, entlang der westlichen Steilküste und erreichen
gegen _ 12 Uhr unser erstes Etappenziel: Assos. Das kleine Dörfchen
liegt am inneren Ende einer geschützten, von Seglern gerne besuchten
Bucht, in die auch wir einlaufen. Mit lautem Gerassel rauscht bei einer
Wassertiefe von 6 Metern unser Anker in die Tiefe. Die idyllische Mittagsruhe
ist vorbei, wir sind da
 Auf
der Landzunge, die die Bucht von Assos im Westen begrenzt, zeichnen sich
die Überreste einer ausgedehnten Festungsanlage ab. »Die Mauern
wurden im späten 16. Jahrhundert von den Venezianern errichtet, die
den Norden von Kefallonia verwalteten,« klärt uns Sirko auf.
»Die Festung sollte die Inselbewohner vor Piratenüberfällen
schützen und galt zu ihrer Zeit als uneinnehmbar.« Piraten? Geil!
»Da müssen wir rauf«, denken sich Jan und Olli, lassen
das Beiboot hinab und machen sich auf den Weg zu einem zweistündigen
Landausflug hinauf zu der Burganlage, von wo aus sich ein großartiger
Ausblick über die Bucht und die fjordartige Kulisse bietet
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